Weltkirche

Weltkirche

Logo Ausschuss WeltkircheEs gehört zum Profil unserer Pfarrei, sich vom Evangelium motiviert und im Rahmen unserer Möglichkeiten auch über die Grenzen unserer Gemeinde hinaus für eine gerechter werdende Welt für alle Menschen einzusetzen.
Der Ausschuss „Weltkirche“

  • thematisiert dazu an alle Standorten unserer Pfarrei Fragestellungen zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung in Themenabenden und Gottesdiensten,
  • organisiert den Verkauf von fair gehandelten Produkten und
  • unterstützt partnerschaftliche Projekte in verschiedenen Kontinenten.

Der Kirchort Herz-Jesu / Oberrad engagiert sich für die Finanzierung der Schulausbildung von Aids-Waisen bzw. Waisenkindern in Tabenken in Kamerun, während in St. Wendel für eine Fischfarm in Madagaskar, die gesunde Fische züchtet und damit eine eiweissreiche Ernährung der örtlichen Bevölkerung sicherstellt, Sorge getragen wird. Am Kirchort St. Bonifatius steht die DIZ (Deutsch-Indische Zusammenarbeit e.V.) im Mittelpunkt.

Jederzeit freuen wir uns über Interessierte, die im Kontext der genannten Zielsetzungen mitdiskutieren, mitgestalten und mitdenken möchten. Unsere nächsten Ausschusssitzungen finden sie im Terminkalender.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Herrn Stephan Menne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Herzlich Willkommen.

Das Fischzuchtprojekt „Stella“ auf Madagaskar wächst

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Das von unserer Pfarrei unterstützte Projekt „Stella“ auf Madagaskar hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung genommen.
Pater Eckstein, Jesuit aus St. Georgen, stammt selbst von der Insel und setzt sich unermüdlich für den kleinen Ort Kianjamalaza, 22 km von der Hauptstadt entfernt, ein. Seit 2015 wurde viel unternommen, um der in Armut lebenden Bevölkerung Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Die Menschen werden in die Entscheidungen eingebunden und ermutigt, das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen. Das ist bisher geschehen:
- Installation von zehn Solar- Straßenlampen
- Errichtung zweier Kindergarten- Räume
- Bau eines Trinkwasserbrunnens mit solarbetriebener Pumpe
- Gemeinschaftlicher Anbau von Reis, Mais und Soja für die Schulspeisung
- Ausbildung von sechs Erzieherinnen für den Kindergarten
- Neubau einer Kantine
- Erweiterung der Teiche für die Fischzucht
- Renovierung der alten Grundschule
- Einrichtung einer Früherziehung im Kindergarten
- Fertigstellung einer neuen großen Kirche
Für 2017 ist geplant, ein von der Regierung überlassenes Gebiet wirtschaftlich zu nutzen: ein Steinbruch soll erschlossen werden und Arbeitsplätze schaffen. Das Pflanzen von Bäumen soll der Erosion entgegenwirken und die Feuchtigkeit im Boden halten. Für Eltern, die bei der Aufforstung helfen, ist der Kindergartenbesuch ihres Nachwuchses kostenlos.
Um all dies zu realisieren, engagieren sich auch weitere Geldgeber: die Organisationen „Missio“, „Kirche in Not“ und „Jesuiten weltweit“.

In St. Wendel können Sie jeweils nach dem monatlichen Familiengottesdienst Schokolade, Wein, Kaffee, Tee und Süßwaren aus fairem Handel erwerben und dieses Projekt unterstützen. Ansprechpartner ist Bernhard Stadler (Tel. 069 63803888)
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Pater Eckstein SJPater Raymond Eckstein SJ feiert seit vielen Jahren Gottesdienste in der St.- Wendel- Gemeinde und die Menschen schätzen seine herzliche und verbindliche Art. Der Ortsausschuss hat sich dazu entschlossen, ein von ihm begleitetes Fischzuchtprojekt aus seiner Heimat Madagaskar zu unterstützen.

Projektleiterin ist Frau Andrianaivoarijao, Hochschulabsolventin der Goethe- Universität für die Fächer Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre, Schwerpunkt: Entwicklungsländer. Im September 2014 hat sie sich dazu entschlossen, nach Madagaskar zurückzukehren und sich für die Entwicklung und das Wohlergehen mangelernährter Kinder und Frauen einzusetzen.            

Frau Andrianaivoarijao

Warum Fischzucht?

Saubere Fische sind auf den Märkten der Hauptstadt Mangelware. Viele Fische werden aus einem schmutzigen See gefangen, in den Verunreinigungen aus Industrieanlagen, Krankenhäusern und Latrinen gelangen.

Zur Verwirklichung der Vision einer gelungenen „Hilfe zur Selbsthilfe“ werden auf 5000 m² ehemaliger Reisfelder Fischteiche angelegt. Der Standort liegt 20km von der Hauptstadt entfernt in der Nähe des Dorfes Kianjamalaza, in dem schlimme Armut herrscht.

Fische wie Tilapia stellen eine wichtige Quelle tierischen Eiweißes dar und liefern außerdem Vitamin D. Tilapia wächst schnell, lässt sich leicht vermehren und ist widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen wie Wasserqualität, Krankheiten und begrenztem Nahrungsangebot. Tilapia ist einer der wichtigsten und erfolgreichsten Zuchtfische weltweit. Deswegen ist dieses Projekt gut geeignet für die nachhaltige Entwicklung eines armen Landes wie Madagaskar.

FischeZiele des Projekts sind:

  • Den Menschen, besonders den mangelernährten Kindern, den Zugang zu sauberen und kostengünstigen Fischen ermöglichen
  • Neue Arbeitsplätze vor Ort im Dorf schaffen
  • Eine lokale partizipative Entwicklung fördern: die Dorfbewohner in den Entwicklungsprozess mit einbeziehen

Eine Welt fairstärken am Kirchort St. Bonifatius

Eine Welt fairstaerkenDie Kampagne „Eine Welt fairstärken“ des Bistums Limburg hat sich zum Ziel gesetzt, die Fair Trade Verkaufsgruppen und Weltläden im Bistum Limburg zu stärken. Sie will damit deutlich machen, dass uns das Evangelium herausfordert, gemeinsam für eine gerechte Welt zu arbeiten. Der Faire Handel ist ein Beitrag der Kirche für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.

Weiterlesen: Eine Welt fairstärken am Kirchort St. Bonifatius

Deutsch-Indische Zusammenarbeit e.V. - Eine-Welt-Verkauf "El Mundo Unido" in St. Bonifatius

erwachsene-el-mundo-unido-20111226Das Evangelium beauftragt uns als Christen, gemeinsam für eine solidarische und gerechte Welt zu arbeiten. Umso schmerzhafter ist es, wenn Menschen für ihre harte Arbeit keinen gerechten Lohn erhalten. Fair gehandelte Waren verbessern die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Erzeugerinnen und Erzeuger im Sinne einer wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit. Fairer Handel ist wirkungsvolle Entwicklungszusammenarbeit, denn er sichert den Erzeugern eine wirtschaftliche und soziale Existenz und macht sie unabhängiger. Wir verkaufen die Waren aber auch, weil wir sie für qualitativ hochwertig und schmackhaft halten.

Wir unterstützen mit unseren Einnahmen die Deutsch-Indische Zusammenarbeit e.V , kurz „DIZ e.V.“. Dieser Verein hat seinen Sitz in Frankfurt und wir kennen unsere Ansprechpartner persönlich. Durch Grundversorgung im Bereich Ernährung, Gesundheit und Bildung möchte die DIZ e.V. die Lebensbedingungen unterprivilegierter Bevölkerungsteile Indiens verbessern. Auch die DIZ e.V. sorgt so für zunehmende Sicherung der wirtschaftlichen und sozialen Existenz. Beispielsweise durch die Bildungsarbeit vor Ort in Indien sorgt sie auch für zunehmende Unabhängigkeit statt für reine Versorgung.
Wir finden, das passt gut zu unseren Zielen.

Wir verkaufen in St. Bonifatius an jedem ersten Sonntag im Monat nach dem Gottesdienst.

Weiterlesen: Deutsch-Indische Zusammenarbeit e.V. - Eine-Welt-Verkauf "El Mundo Unido" in St. Bonifatius

Schulgeld für Aids-Waisen in Tabenken in Kamerun

2012.10.-09Der Begriff „Bistumspartnerschaften" bezeichnet die verbindliche Beziehung zwischen zwei Bistümern in der Weltkirche. Eine solche Verbindung zwischen Nord und Süd, zwischen West und Ost gründet auf der Geschwisterlichkeit aller Christen durch die Taufe. Als Schwestern und Brüder Jesu sind wir gleich, auch wenn uns wirtschaftliche Möglichkeiten, kulturelle Entwicklungen und historische Erfahrungen unterscheiden – und manchmal auch trennen. Diese Form menschlicher Nähe über die Grenzen der Hautfarben und Kulturen hinweg muss immer wieder neu in konkreten Beziehungen gelebt werden – dafür bieten die Bistumspartnerschaften einen guten Rahmen.
Unsere Gemeinde Herz Jesu in Frankfurt-Oberrad ist seit 1988 partnerschaftlich mit der Pfarrei Holy Family in Tabenken (Kamerun) verbunden. Im Jahre 2007 hat unsere Gemeinde eine Patenschaft ins Leben gerufen um Waisenkinder bzw. AidsWaisen eine Schulausbildung zu ermöglichen.

Weiterlesen: Schulgeld für Aids-Waisen in Tabenken in Kamerun

Sternsinger - Segen bringen, Segen sein

Sternsinger-GHuckelmann-8840Jahr um Jahr unterstützen Kinder aus unserer Pfarrgemeinde mit Gesang und Sammeleifer das Kindermissionswerk. Sie bringen den Segen Gottes in der Gemeinde von Tür zu Tür und freuen sich über eine Spende für die jeweilige Aktion.

Wer die Sternsinger in Sachsenhausen oder Oberrad einladen möchte, kann sich dazu jeweils kurz vor dem Dreikönigstermin im zentralen Pfarrbüro anmelden. Dies wird auch jeweils rechtzeitig im Pfarrblatt, auf der Homepage und in Facebook bekannt gegeben.

Weiterlesen: Sternsinger - Segen bringen, Segen sein

Terminkalender

25.07.2017 18:30 - 19:00
Gebet für die Gemeinde
01.08.2017 18:30 - 19:00
Gebet für die Gemeinde
03.08.2017 19:30
Spätschicht
06.08.2017 12:00 - 12:30
Eine-Welt-Verkauf "El Mundo Unido"
08.08.2017 18:30 - 19:00
Gebet für die Gemeinde

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