Das Fischzuchtprojekt „Stella“ auf Madagaskar wächst

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Das von unserer Pfarrei unterstützte Projekt „Stella“ auf Madagaskar hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung genommen.
Pater Eckstein, Jesuit aus St. Georgen, stammt selbst von der Insel und setzt sich unermüdlich für den kleinen Ort Kianjamalaza, 22 km von der Hauptstadt entfernt, ein. Seit 2015 wurde viel unternommen, um der in Armut lebenden Bevölkerung Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Die Menschen werden in die Entscheidungen eingebunden und ermutigt, das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen. Das ist bisher geschehen:
- Installation von zehn Solar- Straßenlampen
- Errichtung zweier Kindergarten- Räume
- Bau eines Trinkwasserbrunnens mit solarbetriebener Pumpe
- Gemeinschaftlicher Anbau von Reis, Mais und Soja für die Schulspeisung
- Ausbildung von sechs Erzieherinnen für den Kindergarten
- Neubau einer Kantine
- Erweiterung der Teiche für die Fischzucht
- Renovierung der alten Grundschule
- Einrichtung einer Früherziehung im Kindergarten
- Fertigstellung einer neuen großen Kirche
Für 2017 ist geplant, ein von der Regierung überlassenes Gebiet wirtschaftlich zu nutzen: ein Steinbruch soll erschlossen werden und Arbeitsplätze schaffen. Das Pflanzen von Bäumen soll der Erosion entgegenwirken und die Feuchtigkeit im Boden halten. Für Eltern, die bei der Aufforstung helfen, ist der Kindergartenbesuch ihres Nachwuchses kostenlos.
Um all dies zu realisieren, engagieren sich auch weitere Geldgeber: die Organisationen „Missio“, „Kirche in Not“ und „Jesuiten weltweit“.

In St. Wendel können Sie jeweils nach dem monatlichen Familiengottesdienst Schokolade, Wein, Kaffee, Tee und Süßwaren aus fairem Handel erwerben und dieses Projekt unterstützen. Ansprechpartner ist Bernhard Stadler (Tel. 069 63803888)
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Pater Eckstein SJPater Raymond Eckstein SJ feiert seit vielen Jahren Gottesdienste in der St.- Wendel- Gemeinde und die Menschen schätzen seine herzliche und verbindliche Art. Der Ortsausschuss hat sich dazu entschlossen, ein von ihm begleitetes Fischzuchtprojekt aus seiner Heimat Madagaskar zu unterstützen.

Projektleiterin ist Frau Andrianaivoarijao, Hochschulabsolventin der Goethe- Universität für die Fächer Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre, Schwerpunkt: Entwicklungsländer. Im September 2014 hat sie sich dazu entschlossen, nach Madagaskar zurückzukehren und sich für die Entwicklung und das Wohlergehen mangelernährter Kinder und Frauen einzusetzen.            

Frau Andrianaivoarijao

Warum Fischzucht?

Saubere Fische sind auf den Märkten der Hauptstadt Mangelware. Viele Fische werden aus einem schmutzigen See gefangen, in den Verunreinigungen aus Industrieanlagen, Krankenhäusern und Latrinen gelangen.

Zur Verwirklichung der Vision einer gelungenen „Hilfe zur Selbsthilfe“ werden auf 5000 m² ehemaliger Reisfelder Fischteiche angelegt. Der Standort liegt 20km von der Hauptstadt entfernt in der Nähe des Dorfes Kianjamalaza, in dem schlimme Armut herrscht.

Fische wie Tilapia stellen eine wichtige Quelle tierischen Eiweißes dar und liefern außerdem Vitamin D. Tilapia wächst schnell, lässt sich leicht vermehren und ist widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen wie Wasserqualität, Krankheiten und begrenztem Nahrungsangebot. Tilapia ist einer der wichtigsten und erfolgreichsten Zuchtfische weltweit. Deswegen ist dieses Projekt gut geeignet für die nachhaltige Entwicklung eines armen Landes wie Madagaskar.

FischeZiele des Projekts sind:

  • Den Menschen, besonders den mangelernährten Kindern, den Zugang zu sauberen und kostengünstigen Fischen ermöglichen
  • Neue Arbeitsplätze vor Ort im Dorf schaffen
  • Eine lokale partizipative Entwicklung fördern: die Dorfbewohner in den Entwicklungsprozess mit einbeziehen

Terminkalender

30.05.2017 18:30 - 19:00
Gebet für die Gemeinde
01.06.2017 19:30
Spätschicht
04.06.2017 12:00 - 12:30
Eine-Welt-Verkauf "El Mundo Unido"
06.06.2017 18:30 - 19:00
Gebet für die Gemeinde
10.06.2017 19:30
UFÜs - um die 50

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